Vertiefung in Gruppen

Neben der persönlichen Stillenzeit gibt es für eure Kleingruppe sechs Einheiten, die dabei helfen, als Gruppe am Thema dran zu bleiben. Du kannst die Einheiten als PDF downloaden und schon kann’s losgehen. Nehmt euch Zeit und findet heraus welche Identität eure Gemeinde vor Ort hat bzw. welche sie erlangen könnte. Überlegt euch gemeinsam, welchen Auftrag ihr als Gemeinschaft habt und welche Auswirkungen ihr haben könnt und sollt. Klick auf den Link und viel Spass beim Vertiefen!

Die 6 Einheiten

Einleitung

Die Bausteine kennen lernen
Gemeinde kann man nicht predigen. Gemeinde muss man leben und erleben. Und dabei sind Kleingruppen sehr wichtig. Hier macht ihr euch als Gruppe gemeinsam auf den Weg, um in dieses spannende Thema einzutauchen und gemeinsam im kleinen Miteinander sogleich zu leben.
Bei einer Predigt ist das wie wenn die Zuhörer einen fertigen Kuchen vorgesetzt bekommen. In der Kleingruppe backen die Teilnehmer den Kuchen selbst. Jeder Teilnehmer bringt dazu eigene Zutaten (persönliches Wissen, Erlebnisse, Erfahrungen) mit. Der Kleingruppenleiter hat die Aufgabe,das richtige Werkzeug zur Verarbeitung dieser Zutaten mitzubringen und nicht selbst Zutaten oder gar den fertigen Kuchen beizutragen.
So ein Werkzeug soll unser Material sein. Mit unserem Kleingruppen-Material möchten wir eine Anleitung für die Moderation einer Gruppe bieten und Stolpersteine für zu viel Reden (selbst Zutaten beitragen) vermeiden.

 

Dafür haben wir sechs Einheiten vorbereitet. Jede Kleingruppe hat die gleichen Bausteine, die wir dir jetzt kurz vorstellen und erklären möchten.

Da wäre zuerst der Eisbrecher. Dieses Element dient als kreative, witzige Idee für den Start in die Kleingruppe. Ein Eisbrecher darf bereits ins Thema einführen – muss er jedoch nicht. Viel wichtiger ist es, dass der Eisbrecher eine Auflockerung ist und jeden Teilnehmer dazu ermutigt, sich einzubringen.

Als nächstes Element haben wir die Story. Die meisten Menschen lieben Geschichten. Sie regen zum Nachdenken an und deshalb wollen wir mit lebensnahen und spannenden Geschichten das Thema einleiten.

Ganz wichtig ist der Teil Fleisch am Knochen, denn hier geht es ans Eingemachte. Nach dem EVA-Prinzip soll das Thema des Abends vertieft werden. Erkennen, Verstehen und Anwenden – das sind die drei zentralen Merkmale für die Vertiefung. Bitte verwendet Bibeltexte als Grundlage eurer Vertiefung. Im Material findet ihr zu jeder Einheit eine Auswahl. Achtet darauf, dass die Texte nicht völlig aus dem Kontext gerissen werden – wenn nötig gebt Anleitung, wie der Kontext hergestellt werden kann.

Dann wäre da der Baustein Konkret. Jedes Thema muss so konkret werden, dass die Teilnehmer es mit ihrem konkreten Alltag in Verbindung bringen und umsetzen können. Nachfolge muss gelebt und soll nicht nur gelehrt werden.

Ausserdem soll das Gebet in jeder Kleingruppe ein fester Bestandteil sein. Nehmt euch Zeit, um gemeinsam und auch füreinander zu beten. Für jeden Schritt, den wir persönlich und gemeinsam gehen wollen, sind wir auf Gottes Hilfe und sein Wirken in uns angewiesen.
Und dann braucht eine Kleingruppe immer wieder auch kreative Elemente. Überlege dir zu deinem Thema eine erlebnispädagogische oder praktische Vertiefung. Wie kann das Thema gleich am Abend konkret werden? Diese Idee muss umsetzbar sein und darf nicht zu grossen Aufwand bedeuten, damit der zeitliche Rahmen der Kleingruppe nicht gesprengt wird.